Mediationsblog

Mediationslexikon von A bis Z, “W" wie “Win-Win-Situation"

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Die Mediation strebt eine Win-Win-Situation, eine sogenannte Doppelsieg-Strategie an, es soll keinen Verlierer geben. Alle Beteiligten sollen mit der Lösung unter Beachtung aller Interessen und Bedürfnissen zufrieden gestellt sein bzw. ihren Nutzen daraus ziehen. Die Lösungsentwicklung ist somit zum beiderseitigen Vorteil. 

Mediation von A bis Z - "V" wie "Verhaltensregeln"

Verhaltensregeln - Mediation

Der Mediatior gibt „grünes Licht“ bei Beachtung der Verhaltensregeln

Verhaltensregeln in einer Mediation.

Das Verhalten der Medianten und auch des Mediators spielt eine enorme Rolle bei der erfolgreichen Durchführung einer Mediationssitzung. Die Verhaltensregeln sollten auch Bestandteil des Mediationsvertrages sein, welcher den Konfliktpartnern zu Beginn einer Mediation, nach einem Erstgespräch, ausgehändigt wird. 

Mediation von A bis Z - "U" wie "Umweltmediation"

Dieses ist ein anderer Ausdruck für Mediation im öffentlichen Bereich, d.h., wenn es um Konflikte zwischen privaten und öffentlichen Interessen sowie um Konflikte zwischen mehreren öffentlichen wie auch zwischen privaten Interessen im Spannungsfeld von Umwelt, Politik, Wirtschaft und Bürgern geht.

Mit GANDALF auf Forschungsreise

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Die Deutsche Stiftung Mediation hat im April 2016 mit dem Projekt GANDALF die wissenschaftliche Erforschung der Nachfrage nach Mediation gestartet.

Mediation von A - Z - "T" wie "Trennung"

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Eine Trennung ist in den meisten Fällen nervenaufreibend, kraftraubend und schmerzhaft. Wenn dann auch noch Kinder im Spiel sind, wird es besonders sensibel. Das Sorge- und Umgangsrecht und der Unterhalt der Kinder, der Gewinnausgleich, die Aufteilung des Haushalts, wer muss wem wieviel Unterhalt zahlen, all das muss geregelt werden.

Mediation von A - Z - "ST" wie "Streitkultur"

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Lebst Du schon oder streitest Du noch?

"Konflikte werden häufig als etwas Negatives empfunden. In jedem Konflikt steckt jedoch die Chance zur Veränderung und persönlichen Weiterentwicklung. Der Fokus liegt weniger auf dem Konflikt selbst, sondern WIE er ausgetragen wird. Von Streitkultur wird dann gesprochen, wenn die Streitenden es mit Hilfe eines Mediators dauerhaft schaffen, einen wertschätzenden, kooperativen und konstruktiven Umgang miteinander zu finden.“

 

Mediation von A - Z - "Sch" wie "Schlichtungsverfahren"

mediation- Lexikon-sch-wie-schlichtung

Bei einer Schlichtung bzw. in einem Gütetermin gibt ein Dritter – der Schlichter bzw. der Gütestellenvorsitzende – Lösungswege vor. Er ist häufig sogar befugt, den Fall zu entscheiden. Mit eigenverantwortlicher Konfliktbearbeitung hat das gar nichts zu tun. Oft wird, selbst in hochwertigen Presseerzeugnissen behauptet, Mediation und Schlichtung seien faktisch dasselbe (vgl. die Berichterstattung über „Stuttgart 21“).

Mediation von A - Z - "S" wie "Spiegeln"

Spiegeln ist eine Kommunikationstechnik, die in der Mediation häufig eingesetzt wird. Hierbei greift der Mediator sowohl das Gesagte (z.B. "Sie meinen also, dass...") als auch mögliche Gefühle und Bedürfnisse (z.B. "Es hat Sie also geärgert, dass Ihr Freund sich verspätet hat, weil Ihnen Pünktlichkeit wichtig ist?") der Medianden auf.

Mediation von A-Z - "R" wie "Resilienz"

Mediation-lexikon-r-wie-resilienz

Resilienz bezeichnet die innere Stärke eines Menschen, Konflikte, Misserfolge und Lebenskrisen zu meistern. Menschen mit einer hohen Resilienz fällt es deutlich leichter, um Hilfe zu bitten und den Fokus auf die Lösung von Problemen zu lenken. Zwei wesentliche Schlüsselfaktoren, die diese innere Stärke fördern, sind Selbstwirksamkeit und Verantwortung. Bei einer Konfliktlösung mithilfe von Mediation werden diese beiden Schlüssel ebenfalls gestärkt.

Mediation von A - Z - Heute "Q" wie "Querelen"

mediations-lexikon-q-wie-querelen

Querelen sind Auseinandersetzungen aus meist geringfügigem Anlass. Sie entstehen häufig in Organisationen (Parteiquerelen, Vereinsquerelen…) und führen zu einer Verschlechterung des Arbeitsklimas. Der Inhalt steht in keinem Verhältnis zum Verhalten der Beteiligten, die meist als rechthaberisch oder unbelehrbar erscheinen. Unbeirrbar scheinen sie die eigene Meinung zu verfolgen.