Mediationsblog

Mediation von A - Z - Heute "P" wie "Perspektivwechsel"

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Es gibt eine indianische Redensart: “Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist“. Das bedeutet, dass sich in die Rolle und Position des Anderen hineinversetzt und versucht wird, die Welt aus dessen Sicht zu sehen, sich in seine Perspektive einzufühlen. Damit ist ein besseres Verständnis für das Gegenüber möglich. 

Mediation von A - Z - Heute "O" wie "Olfaktorisch"

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Oftmals sagen wir über Menschen, die wir nicht so gut leiden können: wir können sie nicht riechen. Das stimmt nicht nur im übertragenen Sinn. Auch der Geruch des Gegenübers kann zu Antipathie führen. Gerade Kinder sind da häufig ehrlicher als manch einer das vielleicht ertragen kann. "Der/Die stinkt!" wird immer wieder als Begründung dafür genannt, warum einzelne Kinder ausgegrenzt und unter Umständen sogar regelrecht gemobbt werden.

Mediation von A bis Z - Heute "N" wie "Neutralität"

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Neutralität ist einer der Grundsätze der Mediation. Für den Mediator bedeutet das, beide Konfliktparteien gleich (wertschätzend) zu behandeln und nicht über sie zu urteilen. Um diese Grundhaltung über den gesamten Mediationsprozess hinweg zu wahren, ist es wichtig, dass der Mediator seine Einstellung immer wieder achtsam reflektiert. Als Synonym zur Neutralität wird oft der Begriff der "Allparteilichkeit" verwendet.

Mediation von A bis Z - Heute "M" wie "Metapher"

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Eine Metapher ist eine meist verbale Darstellung, bei der ein Wort nicht in seiner wörtlichen, sondern in einer übertragenen Bedeutung gebraucht wird. Zwischen der wörtlich bezeichneten Sache und der übertragen gemeinten besteht dabei eine Beziehung der Ähnlichkeit, z.B. „den Nagel auf den Kopf treffen“ heißt, einen Sachverhalt unter genau demjenigen Gesichtspunkt ansprechen, auf den es ankommt.

Mediation von A bis Z - Heute "L" wie "Looping"

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In der Mediation ist es wichtig, immer wieder "eine kleine Runde zu drehen": Das sogenannte "Looping" ist eine Kommunikationstechnik, mit der die Äußerungen der Parteien nochmals zusammengefasst werden, z. B. mit den Worten: „Habe ich Sie richtig verstanden, dass...?" Somit bringt die Mediatorin oder der Mediator zum einen das Gesagte nochmals mit eigenen, möglichst neutral formulierten Sätzen auf den Punkt.

Mediation von A bis Z - Heute "K" wie "Körpersprache"

Koerpersprache

"Man kann nicht nicht kommunizieren", sagte schon Paul Watzlawick. Unser Körper spricht immer. Daher ist es in der Mediation sehr wichtig zu beobachten, was die Beteiligten nicht sagen, um daraus Gefühle und Bedürfnisse ableiten zu können, deren diese sich oft nicht bewusst sind oder die sie vielleicht verbergen möchten.

Mediation von A bis Z - Heute "J" wie "Ja - aber"

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Ja - aber... Akzeptanz eines Vorschlages in Verbindung mit Hinzufügen eigener Vorstellungen, oftmals eine Verknüpfung mehrerer Aspekte ohne inneren Zusammenhang; Mediation erarbeitet hier eine konsequent getrennte Betrachtungsweise.

Mediation von A bis Z - Heute "I" wie "Intervention"

Mediationslexilon

Die Intervention durch den Mediator wird notwendig, wenn beispielsweise eine destruktive und despektierliche Kommunikation zwischen den Konfliktparteien ein Eingreifen erfordert. Intervention durch den Mediator kann zunächst der Hinweis auf die vereinbarten Regeln sein, kann auch der spontane Einsatz einer speziellen Frageform sein, das Anwenden von Techniken wie Looping (siehe L), Zusammenfassen und Neutralisieren des bisher Gesagten, die Verwendung von Metaphern oder auch das Erzählen einer

Die Deutsche Stiftung Mediation unterstützt das „Grüne Netz der Mediation“

Grünes Netz Mediation

Für Mitarbeiter der kommunalen und staatlichen Verwaltung, für Hilfs-Organisationen,  für Freiwillige und nicht zuletzt für die Bürger und Bürgerinnen bringt die derzeitige „Flüchtlingskrise“  dramatische Veränderungen, deren Ausmaß noch niemand abschätzen kann.