Fachreferat Kostenhilfe

Gemäß ihrem mildtätigen Zweck möchte die Deutsche Stiftung Mediation Menschen unterstützen, die sich keine Mediation leisten können. Dem Vorbild der Prozesskostenhilfe folgend werden im Rahmen der verfügbaren Mittel finanzielle Zuschüsse gestellt, um finanziell benachteiligten Menschen eine Teilnahme an einer Mediation zu ermöglichen. Dadurch sollen Personen unabhängig von ihrem Einkommen eine Konfliktlösung entsprechend ihren Interessen mitgestalten können.  

In zwei Pilotprojekten, eines in der Stadt München, eines in der Stadt Nürnberg, wird diese sogenannte Mediationskostenhilfe dank der finanziellen Unterstützung regionaler Spender derzeit erprobt. 

Was?

Zielgruppe sind Personen, die Arbeitslosengeld II (nach SGB XII) erhalten und deren Hauptwohnsitz in der jeweiligen Stadt ist. Trennungs- oder Scheidungskonflikte sind von der Förderung ausgeschlossen. Je Mediationsfall werden maximal 500 € brutto bezuschusst. 

Wie?

Interessierte Personen wenden sich bitte für unverbindliche Informationen an

Sabine Henschen: kostenhilfe-muenchen@stiftung-mediation.de  bzw.

Dr. Andrea Zechmann: kostenhilfe-nuernberg@stiftung-mediation.de

Personen, die erwägen, bei der Stiftung einen Antrag auf Mediationskostenhilfe zu stellen bekommen durch die Stiftung einen sogenannten Konfliktlotsen zur Seite gestellt. Diese Person ist ehrenamtlich Mitarbeitender der Stiftung und berät zu den Möglichkeiten der Konfliktlösung, unterstützt bei der Antragstellung und wenn gewünscht auch bei der Wahl eines Mediators. 

Mehr Informationen zu den Voraussetzungen und den erforderlichen Antragsunterlagen finden Sie in unseren Merkblättern zum Download (s. Downloadbereich rechts).